Frankfurt, nicht nur Stadt des Geldes
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Frankfurt  
   
Frankfurt, nicht nur die Stadt des Geldes  
 
Frankfurt - Skyline Frankfurt ist die größte Stadt des Landes Hessen und gehört unter ökonomischen Kriterien zu den Weltstädten. Aber die Stadt ist nicht nur Zentrum des Wirtschaftslebens und beeindruckt mit seinen vielen Bankhochhäusern, es ist auch Goethes Vaterstadt, in der bedeutende Werke der Weltliteratur entstanden sind.
Frankfurt war auch viele Jahrhunderte lang die Stadt, in der Kaiser und Könige gewählt und gekrönt wurden, es ist die Stadt der Deutschen Nationalversammlung in der Paulskirche, und die Stadt der Messen und der Börse.
Mehr als die Hälfte des deutschen Geldverkehrs läuft über Frankfurt und etwa die Hälfte des Umsatzes aller deutschen Börsen wird hier abgewickelt. Der im Doppelsinn kapitale Bau am Börsenplatz ist nicht weit von der Hauptwache zu finden. Er wurde 1879 von Heinrich von Burwitz und Oskar Sommer errichtet und steht den Besuchern offen. Von der Galerie aus lässt sich sehen, wie die regen Börsianer hier binnen weniger Minuten Milliarden bewegen.

Globale Bedeutung hat auch der Frankfurter Flughafen, der zu den größten internationalen Flughäfen der Welt gehört. Über ihn reisen auch jährlich Millionen Menschen zu den hier veranstalteten Spezial- und Fachmessen an.

Allerdings befindet sich in der Regel auf dem Ausstellungsgelände immer eine Baustelle. Doch die Messegesellschaft hat sich dem ehrgeizigen Ziel verschrieben mit ihren Neubauten nicht nur langweilige Zweckbauten zu erstellen, sondern auch der Architektur größte Bedeutung zu gewähren. So entstanden postmoderne Objekte wie die glasüberwölbte "Galleria" oder das beeindruckende "Torhaus" von Oswald M. Ungers, das im Volksmund auch "Schafott" genannt wird. Ebenso ist der Messeturm des deutsch-amerikanischen Architekten Helmut Jahn von beeindruckender Schönheit.

Früher war Frankfurt eine der prächtigsten deutschen Bürgerstädte mittelalterlicher und zugleich großbürgerlicher Prägung, die 1944 durch Bomben und und Brände ihr ursprüngliches Gesicht verlor. Es wurden zahlreiche alte Bürgerhäuser vernichtet und blieben für immer verloren und von den vielen Fachwerkhäusern ist nur eines weitgehend unversehrt geblieben, das Haus Wertheym. Allerdings hat man viele der zerstörten Gebäude nach historischem  Vorbild wieder aufgebaut, so dass sie heute durch ihre ansprechende Gestaltung auffallen.

Die Überreste der historischen Altstadt sind vor allem um den Römerberg zu finden, er gehört zu den bekanntesten Stadtplätzen von Deutschland. Für eine Kaffepause bietet sich seine Ostzeile an, die nach Vorbildern alter Fachwerkbauten rekonstruiert wurde. In den schmücken Häuschen fanden unter anderem auch einige Restaurants und Cafés ihren Platz.
Die Altstadt Frankfurts liegt am nördlichen Mainufer und auf der gegenüberliegenden Seite "dribb de bach" wie der Frankfurter zu sagen pflegt, befindet sich der Stadtteil Sachsenhausen. In diesem Quartier wird in den vielen international bekannten und beliebten Äppelwoi-Kneipen Frankfurts Nationalgetränk ausgeschänkt. Allerdings müssen hier aber auch die feingeräucherten Schweinswürstchen, die als "Frankfurter Würstchen" Weltruhm genießen, ihre Popularität mit den "Rippchen auf Kraut, der "Grie Soß" und dem "Handkäs mit Musik" teilen. Eine ebensolche Köstlichkeit ist ein zuckersüßes Naschwerk, die "Frankfurter Bethmännchen", die man nicht vergessen sollte.


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