Erfurt, ehemals blühende Handelsmetropole
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Erfurt - Einleitung

Domplatz
Mariendom
- Innenraum
Sankt Severi
 - Innenraum  
Allerheiligenkirche
Haus "Zum Schwarzen Horn"
Michaeliskirche
Nikolaiturm
Augustinerkloster
Haus zur Steinecke
Schottenkirche
Ägidienkirche
Krämerbrücke
Johannesstraße
Kaufmannskirche
Anger Teil 1
- Ursulinenkloster
- Lorenzkirche
- Postamt
Bartholomäusturm
Anger Teil 2
- Bürgerhäuser
- Angerbrunnen
- Wigbertikirche
Haus Dacheröden
Ehemalige Kurmainzische Statthalterei
Barfüßerkirche
Museum Neue Mühle
Fischmarkt
Petersberg

 

 

 

Stadtplan - Ausschnitt

 

 

 

 

Erfurt  
   
Erfurt, ehemals blühende Handelsmetropole  
 
Erfurt - Domplatz Erfurt ist die Landeshauptstadt von Thüringen. Bekannt ist die Stadt wegen ihres Ensembles des gotischen Domes und der gotischen Severikirche, die beide durch eine Freitreppe miteinander verbunden sind. Sie stellen neben der Krämerbrücke die Wahrzeichen der Stadt dar. Sehenswert und äußerst attraktiv ist auch die große mittelalterlich geprägte Altstadt mit ihren zahlreichen Kirchen und beeindruckenden Fachwerk- und Bürgerhäusern.
Die Stadt hatte im Mittelalter ein hohes Maß an Autonomie und erlebte im 14. und 15. Jahrhundert ihre Blütezeit als Handelsmetropole. Dazu gehörte auch die bereits im 13. Jahrhundert einsetzende Entwicklung Erfurts zu einem der größten Waidmärkte für Färberpflanzen.
Darüber hinaus verfügte die Stadt einst über eine der bestausgebauten und modernsten Festungsanlagen, die auf eine wichtige strategische und geopolitische Bedeutung Erfurts schließen lässt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Befestigungsanlage in beachtlicher Größe ausgebaut. Die Zitadelle Cyriaksburg wurde 1480 angelegt und 1665 kam die Zitadelle Petersberg dazu.

Im Jahr 1392 wurde in Erfurt die dritte Universität auf deutschem Boden gegründet. Ihr bekanntester Absolvent war Martin Luther, der hier seinen Magister der philosophischen Fakultät erhielt.

Nach etlichen Kriegswirren und Auseinandersetzungen wurde 1815 Erfurt aufgrund des Wiener Kongresse wieder dem Königreich Preußen zugesprochen. Ende des 19. Jahrhunderts war die Stadt nicht nur ein bedeutender Industriestandort, sie zeichnete sich auch durch ihre Saatgutzucht aus.

Die dichte Bauweise in der Innenstadt lässt erkennen, dass im Zweiten Weltkrieg nur wenige Gebäude zerstört wurden. Gut ist noch zu erkenn, dass sich die Altstadt in zwei Teile gliedert, einem inneren Zirkel innerhalb der der ersten Stadtbefestigung aus dem 10. Jahrhundert und einem äußeren innerhalb der zweiten Stadtbefestigung aus dem 14. Jahrhundert. Von daher präsentiert sich die innere Altstadt  mit einem mittelalterlichen Bild, der äußere Altstadtbereich zeigt dagegen neben frühzeitlichen Gebäuden auch solche aus der Gründerzeit.

Nach der politischen Wende hat sich das Stadtbild wesentlich verändert. So wurden viele der historischen Gebäude in der Altstadt saniert und an manchen Stellen auch neu errichtet.

Auf dem Gelände des egaparks befindet sich die 1480 errichtete und im 17. Jahrhundert zur Zitadelle ausgebaute Cyriaksburg. Heute ist hier das Deutsche Gartenbaumuseum untergebracht. Auf dem weitläufigen Gelände sind nicht nur zahlreiche Themenhäuser und -gärten zu bestaunen, es finden auch regelmäßig Großveranstaltungen statt.
Noch zu erwähnen, dass Erfurt an dem Flüsschen Gera liegt, das verzweigt mit zahlreichen Seitenarmen durch die Stadt fließt und von daher ihr an vielen Ecken ein romantisches Flair verleiht.


Kommen Sie jetzt mit auf den Cityrundgang Erfurt, wir treffen uns auf dem Domplatz.